Gibson Mod Collection

Über die Gibson Mod Collection

Gibson baut nach hohen Maßstäben – spieltechnisch, klanglich und optisch. Gitarren, die die klanglichen und spieltechnischen Prüfungen in den Produktionsstätten in Nashville bestehen, beim kosmetischen Check aber nicht ganz dem Standard entsprechen, kommen normalerweise nicht in den regulären Handel. Ein eigenes Mod-Team innerhalb von Gibson nimmt genau diese Instrumente und baut sie zu Einzelstücken um. Das Ergebnis ist die Gibson Mod Collection, ein direkter Online-Verkaufskanal auf gibson.com mit Gitarren, die im regulären Gibson-Katalog schlicht nicht auftauchen.

Was das Mod-Team dabei produziert, hat wenig mit dem zu tun, was Gibson sonst zeigt. Die Farbgebungen heißen Intergalactic Crackle, Cosmic Stew, Freedom Sparkle Red oder Tropical Violet – mehrschichtige Burst-Verläufe mit Metallic-Partikeln, farblich abgesetzte Stinger-Linien am Halsübergang, kontrastreiche Headstock-Rückseiten. Neben den Finishes kommen auch hardware- und schaltungstechnische Mods dazu: Bigsby-Vibratos, zusätzliche Humbucker-Fräsungen, Push/Pull-Verdrahtung für Coil-Splits (eine Schaltung, mit der du zwischen Humbucker- und Single-Coil-Sound umschalten kannst), handverdrahtete Elektronik. Instrumente, die so gebaut sind, findest du im normalen Gibson-Lineup nicht.

Gibson Mod Collection: Les Paul Custom 70s (by Gibson)

Sortiment & Verfügbarkeit

Die Basis der Collection bilden US-amerikanische Serienmodelle: Les Pauls, SGs, ES-Semi-Hollowbodies, gelegentlich auch Akustikgitarren wie die J-45 oder Bässe. Preislich liegt man zwischen rund 3.000 und 6.000 Euro. Jeden Mittwoch kommen neue Instrumente in den Shop, und sobald eine Gitarre verkauft ist, verschwindet sie. Nachproduktion gibt es nicht. Wer etwas sieht, das ihn interessiert, sollte nicht zu lange warten.

Wer in Europa kauft, sollte auf die Länderauswahl auf gibson.com achten: Gibson führt sowohl eine US- als auch eine EU-Mod-Collection, die sich in Auswahl und Preisen unterscheiden.

Was die Mod Collection von anderen Gibson-Kanälen unterscheidet

Gibson betreibt mehrere direkte Online-Verkaufskanäle: US Demo Shop, EU Demo Shop, UK Demo Shop und eben die Mod Collection. Im Demo Shop landet B-Stock, also Rückläufer und Demo-Instrumente. Die Mod Collection ist davon konzeptionell getrennt – hier geht es um den kuratierten Umbau, nicht um den Ausverkauf von Lagerware. Jedes Instrument trägt ein eigenes „Gibson Mod Collection“-Decal und kommt mit einem Warranty Evaluation-Dokument, das die kosmetischen Eigenheiten des jeweiligen Exemplars genau auflistet. Die Bespielbarkeit ist über eine separate zweijährige Garantie abgedeckt.

Gibson Mod Collection Ladybug 335 (by Gibson)

In der Gitarristenszene hat die Mod Collection eine eigene Fangemeinde aufgebaut. YouTube-Kanäle wie Trogly’s Guitar Show dokumentieren die wöchentlichen Zugänge systematisch – ein Hinweis darauf, welchen Sammlerstatus manche Instrumente dort genießen.

Die Collection richtet sich an Gitarristen, die bewusst kein Serieninstrument wollen und auf der Bühne sofort auffallen möchten. Wenn du außerdem nach gebrauchten oder demo-geprüften Gibson-Instrumenten suchst, findest du den Gibson Demo Shop EUR ebenfalls auf Guitar Safari.

Website: gibson.com

Gibson Mod Collection

Weitere Gitarrenläden entdecken:


Hinweis: Diese Informationen stammen aus öffentlich zugänglichen Quellen. Öffnungszeiten und Kontaktdaten können sich ändern – bitte prüfe aktuelle Infos auf der Händler-Website. Händler können jederzeit eine Korrektur oder Löschung über unser Kontaktformular beantragen.

Stand:


🎸 Deine Guitar Safari geht weiter

Über 100 kuratierte Gitarrenläden warten auf dich – von Vintage-Schätzen bis Custom Shop Raritäten.

Alle Gitarrenläden durchstöbern →