Eine 1971er Gibson Les Paul Custom Black Beauty mit drei Pickups gibt es gerade bei Bees in a Jar. Gibson baute die Black Beauty standardmäßig mit zwei Humbuckern; die Dreier-Konfiguration ist deutlich seltener.
Alle drei Patent-Number-Pickups sind original. Der ABR-1-Steg trägt die Patent-Number-„DJ“-Foundry-Markierung, und Stoptail, Pickguard, Trussrod-Cover, Knöpfe sowie der Koffer stammen alle von 1971 – die Potis ebenfalls. Den Halsfuß hat jemand professionell zurückgesetzt und den Halsfußbereich leicht ausgebessert. Risse oder weitere Reparaturen gibt es keine. Die Waffleback-Tuner, zeitweilig gegen Grovers getauscht, sind inzwischen wieder an ihrem ursprünglichen Platz.
Einen nennenswerten Eingriff gibt es: Ein Poti wurde gegen einen Push/Pull-Regler getauscht, der den mittleren Pickup in jeder Schalterstellung zugänglich macht. Neck, Middle und Bridge lassen sich einzeln oder in jeder Kombination aktivieren. Jimmy Page arbeitete mit demselben Prinzip. Er spielte seine eigene Black Beauty im Januar 1970 in der Royal Albert Hall, danach wurde sie gestohlen und erst Jahrzehnte später wiedergefunden. Über vierzig Jahre nannte Page sie die beste Les Paul, die er je in Händen hatte.
Peter Frampton hatte eine andere Gitarre, aber eine ähnliche Geschichte. Sein 1954er Les Paul mit drei Humbuckern stürzte 1980 auf einem Frachtflugzeug in Venezuela ab und kehrte dreißig Jahre später auf Umwegen zu ihm zurück.