Die Epiphone Alex Lifeson 1976 ES-355 Reissue steht bei Musik Meisinger in Burghausen, im selben schneeweißen Alpine-White-Finish wie das Original – eine Hommage an die wohl bekannteste Gitarre des Rush-Gitarristen. Diese weiße ES-355 hat einen hohen Wiedererkennungswert. Lifesons Original von 1976 begleitete ihn durch Alben wie „Moving Pictures“, mit Stücken wie „Tom Sawyer“ und „Limelight“, und gehört zu den Instrumenten, die man mit ihm in einem Atemzug nennt. Epiphone hat sie für die „Inspired by Gibson Custom“-Reihe originalgetreu nachgebaut.
Der Korpus aus fünflagigem Ahorn-Pappel-Laminat mit massivem Ahorn-Mittelblock liefert die Mischung aus Sustain und Rückkopplungsfestigkeit, für die die ES-Reihe bekannt ist, nur eben mit der aufwändigeren Optik, die eine ES-355 von einer ES-335 unterscheidet. Sie hat durchgehende Bindings an Korpus, Hals und Kopfplatte, große Perlmutt-Block-Inlays und die Open-Book-Kopfplatte mit Split-Diamond-Intarsie. Auf der Halsstababdeckung ist Lifesons Unterschrift eingraviert.
Klanglich sitzen zwei Gibson USA T-Type Humbucker mit CTS-Potis und Mallory-Kondensatoren in der Gitarre, verdrahtet über einen Mono-Varitone-Schalter. Diese Schaltung gehört seit den Siebzigern zum Markenzeichen der ES-355 und gibt dem Halstonabnehmer zusätzliche Klangfarben jenseits des klassischen Humbucker-Sounds. Dazu kommen ein goldenes Maestro Vibrola und eine Harmonica-Tune-O-Matic-Brücke, die dem Spiel diese leicht schwebende Vibrato-Note geben, die man von Lifesons Auftritten kennt.
Mitgeliefert wird ein Hartschalenkoffer mit aufgedrucktem Autogramm und rotem Plüschfutter. Bei Musik Meisinger ist die Gitarre als reguläres Lagerinstrument verfügbar. Für alle, die den Rush-Sound der frühen Achtziger jenseits des Custom-Shop-Preisschilds suchen, ist dies eine betrachtenswerte Option.