Der Gibson Gene Simmons G2 Thunderbird im Gibson Demo Shop ist ein Demo-Exemplar mit dokumentierten Gebrauchsspuren und entsprechendem Preisnachlass. Vorgestellt im April 2022, war er Simmons‘ erster offizieller Gibson-Signature-Bass nach jahrzehntelanger Bühnengeschichte des KISS-Bassisten mit Thunderbird-Modellen.
Die Gebrauchsspuren sind sorgfältig erfasst. Der Demo-Stempel sitzt auf der Rückseite der Kopfplatte, unter dem Sattel gibt es Lackrisse auf beiden Seiten, Treble-seitig einen Lackriss an der Verbindung und einen Kratzer an der Zarge. Das ist fotografisch im Listing dokumentiert. Hartschalenkoffer, COA und Pro-Setup sind inklusive.
Korpus und Hals sind aus Mahagoni und geleimt. Das entspricht dem Thunderbird Studio aus den mittleren Nullerjahren, nicht dem klassischen Neck-through-Thunderbird. Das Ebenholzgriffbrett trägt Reverse-Split-Diamond-Einlagen, die bei Gibson-Bässen außerordentlich selten sind. Dieser Inlay-Typ tauchte jahrzehntelang fast ausschließlich auf Gitarren auf. Bekannt vom Trini-Lopez-Modell und von SG- und Explorer-Ausführungen aus den späten Achtzigern.
Hipshot liefert Mini-Clover-Mechaniken und eine Bassbrücke mit individuell einstellbarer Saitenlage. Die bekannte Schwäche der klassischen Gibson-Dreipunktbrücke mit den verlorengehenden Saitenreitern ist damit Geschichte. Die T-Bird-Humbucker bringen viel Fundament, ausgeprägte Mitten und einen Ton, der im Ensemble seinen Raum findet.
Die Nitrocellulose-Lackierung in Ebony, schwarzes Chrom und das Mirror-Plex-Schlagbrett mit dem lasergravierten Simmons-Logo sind die optischen Erkennungszeichen dieses Modells. Der Preis liegt unter dem Neupreis-Niveau des regulären G2 Thunderbird, wofür die dokumentierten Kosmetikschäden natürlich der Grund sind.