Die Epiphone Adam Jones Les Paul Custom Art Collection umfasst sieben Modelle, alle im Antique Silverburst. Dies ist das Finish von Adam Jones’ originaler 1979er Gibson Les Paul Custom, mit dem der Tool-Gitarrist seit Jahrzehnten auf der Bühne steht. Jones hat für die Kollektion Kunstwerke von fünf Künstlern ausgewählt und auf dem Rücken jeder Gitarre reproduzieren lassen. Pro Modell wurden weltweit 800 Stück produziert. Seit der Abkündigung durch Gibson ist keines mehr neu erhältlich.
Dieses Exemplar beim Gibson Demo Shop trägt Korin Fauchts „Sensation“ auf dem Korpus-Rücken. Es handelt sich um ein abstraktes Gemälde, das Faught auch als Artwork für die Rückseite jeder Kopfplatte der Kollektion entworfen hat. Ein Marquee-Backplate mit Künstlername und Werktitel ist dabei. Jedes der sieben Modelle ist damit einzeln identifizierbar, innerhalb einer geschlossenen Kollektion mit insgesamt fünf beteiligten Künstlern.
Technisch fällt die Pickup-Konfiguration auf. Im Steg sitzt ein Seymour Duncan Distortion, im Hals ein Epiphone ProBucker Custom (reverse montiert, wie Jones es an seinen Gitarren bevorzugt). Der Korpus ist Mahagoni mit Ahorndecke, der dreiteilige Ahorn-Hals hat eine Volute, das Griffbrett ist Ebenholz. Der Hals folgt dem Adam Jones Custom Profile mit 0,78 Zoll Stärke am ersten und 0,96 Zoll am zwölften Bund. Verbaut sind CTS-Potis und Orange Drop-Kondensatoren.
Das Exemplar ist B-Ware. Die Oberfläche zeigt einen kleinen Riss, das Binding ist verfärbt, der Hardcase kommt gebraucht mit. Die Aktionshöhe ist mit 6/64 am Bass- und 4/64 am Diskantsaitenende dokumentiert. Der Demo-Stempel auf der Kopfplattenrückseite, ein COA und ein Pro Setup des Demo Shops liegen bei. Auf dem Neumarkt gibt es das Modell nicht mehr.