Die Martin D-28 Rich Robinson bei Martins Musikkiste ist Nummer 143 von 210 gebauten Stücken, gebraucht. Diese Gitarre wurde 2024 verkauft und ist jetzt wieder gebraucht erhältlich. Das Modell ist ein Sonderfall im Martin-Katalog: Es ist das erste, das Martin je als Abbild des persönlichen Instruments eines Musikers gebaut hat. Das Vorbild ist die 1954er D-28 von Stanley Robinson, dem Vater von Rich und Chris Robinson.
Stan spielte sie auf der Grand Ole Opry und auf Tour mit The Appalachians. Rich erbte sie, schrieb darauf fast alle frühen Black-Crowes-Songs, darunter „She Talks to Angels“ – und nahm sie nie auf Tour mit. Das Original ist ihm zu wertvoll. Als Martin 2022 den Prototypen lieferte, stellte Robinson ihn direkt neben die Gitarre seines Vaters. „I was amazed“, sagte er. „It looks exactly like his.“
Der Relic-Job ist das Kernstück dieser Edition. Lackrisse auf der Fichtendecke, abgewetzte Schalllochkante, aufgehellte Stellen am Halsrücken, angelaufene Aged-Nickel-Mechaniken – alles entspricht dem Zustand des Originals zum Zeitpunkt der Abformung. Der Gitarrebass-Tester schrieb nach dem Test, er hätte die Gitarre für 70 Jahre alt gehalten, optisch wie klanglich. Dieses Exemplar hat zudem einen L.R. Baggs HIFI Pickup erhalten; Stanleys Original spielte unverstärkt.
Klanglich ist diese Dreadnought kein Bass-Dröhner. Non-scalloped Rearward-Shifted X-Bracing und Knochenleim-Konstruktion legen den Fokus auf ausgewogene Mitten und klare Höhen – mit erheblichem Sustain. Der Mahagonihals im 1954 Barrel-and-Heel-Profil ist vollgriffig, die Griffbrettkanten wunderbar verrundet.
Diese Auflage war auf 210 nummerierte Stücke limitiert, jedes mit einem von Rich Robinson signierten Label. Nummer 143 ist gebraucht, zu einem Preis deutlich unter dem ursprünglichen Neupreis.